Claire Grauer

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Zur Einleitung ein Klassiker: Miriam Makeba singt Malaika, 1969 im italienischen Fernsehen.

Wie EthnologInnen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Ebola einnehmen können, schreibt Kai Kupferschmidt in der SZ. Dazu haben einige EthnologInnen einen offenen Brief verfasst, um einige Darstellungen des Artikels zu korrigieren bzw. zu ergänzen.

Ethnologie des Hashtag-Activism: Im American Ethnologist ist ein Beitrag erschienen, der untersucht, wie soziale Netzwerke wichtige Funktionen bei Dokumentation von Gewalttaten und Formierung sozialer Bewegungen übernehmen. Beispiel sind die Proteste in Ferguson, Missouri, anlässlich des durch einen Polizisten getöteten Michael Brown.

In South Sudan’s slow liberation schreibt Edward Thomas über die historischen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die dazu beitragen, dass Südsudan eine anhaltende Krise erlebt. Besonders interessant seine Analyse, warum bestimmte Konflikte (von Politikern) ethnisiert und (im Westen) auch als solche wahrgenommen werden, obwohl dahinter politische und ökonomische Interessen stehen.

Was würde geschehen, wenn Afrikas Grenzen neu, entlang ethnischer Linien, gezogen würden? U.a. würden 2.000 neue Länder entstehen. Ein sehr interessanter Beitrag von Christine Mungai bei Mail & Guardian Africa.

Neuerungen bei der Definition von ODA (Official Development Assistance): Ab 2018 dürfen Geberländer keine Kredite, die an Entwicklungsländer vergeben werden, als Entwicklungs“hilfe“ verbuchen – außer, der Kredit enthält mindestens 25% nicht rückzahlbaren Zuschuss. Auch dann darf nur die Zuschusssumme in die ODA-Berechnung eines Geberlandes einfließen. Weiterhin auf die ODA angerechnet werden dürfen dagegen fragwürdige Kosten wie diejenigen für den Betrieb für Flüchtlingsheime.

Afrofeminismus: In einem Beitrag für Africa on the Blog stellt Autorin Freedes die Frage, welche Afrikanerinnen eine Rolle als UN-Botschafterin übernehmen könnten, anstelle westlicher Akteurinnen wie Madonna oder Victoria Beckham.

An African’s Message to America: Die Filmemacherin Cassandra Herman hat den kenianischen Aktivisten Boniface Mwangi auf einer Reise durch die USA begleitet, während der er wissen wollte, warum junge Menschen lieber freiwillig in anderen Teilen der Welt helfen wollen, als zu Hause, wo es doch ebenso viel zu tun gäbe.

2015 ist Superwahljahr in Westafrika

Bigotterie statt Blasphemie: Vieles wurde in den vergangenen Tagen über die Ereignisse in Paris geschrieben und gesagt. Für mich war dieses Interview mit Mahmood Mamdani besonders interessant. Darin spricht er u.a. darüber, dass es einen Unterschied macht, eine Religion zu kritisieren oder sich über sie lustig zu machen.

An der FU Berlin soll der Studiengang Childhood Studies and Childhood Rights abgewickelt werden

Eine German Angst geht um: Im gleichen Atemzug nenne ich diesen Kommentar von Sybille Berg, die darüber schreibt, dass die Pegida-Demonstrationen weniger eine Angst vor dem Islam kanalisieren, sondern vielmehr eine diffuse Angst vor einer als unberechenbar und bedrohlich empfundenen Welt.

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